Geodateninfrastruktur (GDI) Zermatt

TB GIS
  • Auftraggeberin

    Einwohnergemeinde Zermatt, Abteilung Tiefbau

  • Zeitraum

    Januar bis Dezember 2023, laufende Weiterentwicklung

Projektbeschrieb

Digitale Daten – insbesondere jene mit Raumbezug – gewinnen nach wie vor an Bedeutung. Um sie nachhaltig zu bewirtschaften und ihren maximalen Nutzen zu entfalten, müssen Daten in strukturierter Form vorliegen, einfach zugänglich gemacht und effizient auf allfällige Mängel geprüft werden können. Die Geodateninfrastruktur Zermatt stützt sich deshalb auf bewährte Open-Source Software ab: INTERLIS (Schweizer Geodatennorm, eCH-0031) für die Modellierung von Datenmodellen, PostGIS als Datenbank-Backend und QGIS mit QWC2 als Geoinformationssystem zur Bewirtschaftung der Daten. Die gesamte GDI ist in der gemeinde-eigenen Cloud gehostet. Damit können Informationen gemäss der modellbasierten Methode und ohne Lizenzkosten verwaltet werden.

Zudem ist der systemneutrale Zugang via Internet oder dem INTERLIS-Austauschformat (.xtf) jederzeit gewährleistet. Nutzenden kann ein direkter Zugang zu den in der Zermatter Cloud gehosteten Datenbanken gewährt werden. Zugangsberechtigungen lassen sich bis auf die Stufe eines einzelnen Attributes einrichten. Die Versickerungskarte für Zermatt wird bspw. direkt in der Cloud-Datenbank vom damit beuftragten Geologiebüro bearbeitet und laufend aktualisiert. Um auch künftige Anwendungszwecke nicht zu beeinträchtigen, werden sämtliche räumlichen Daten in der GDI Zermatt inkl. der 3. Dimension (Höhenangaben, «Z-Koordinaten») verwaltet. 

Erbrachte Leistungen

  • Beratung und Schulung betreffend die Wahl geeigneter Open-Source Technologie
  • Entwurf der Software-Architektur
  • Aufbau und Konfiguration PostgreSQL Datenbank-Backend
  • Aufbau und Konfiguration User-Management
  • Integration von bestehenden Raster- und Vektordaten in die GDI
  • Modellierung von Datenmodellen in INTERLIS, Implementierung von Fachschalen (QGIS) zur Bearbeitung (Attributformulare, DB-Automation, Darstellungsmodelle)
  • Koordination mit Projektpartnerin und Gemeinde-IT

Standort

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Benjamin Schüpbach

Schuepbach Benjamin