ARA Gürbetal: Modernisierung und Ausbau der Klärgasanlagen zur Flexibilisierung der Stromproduktion

Gasfackel: Vergleich Vorher-Nachher
  • Auftraggeberin

    ARA Gürbetal

  • Zeitraum

    2022 - 2023

Projektbeschrieb

Die ARA Gürbetal behandelt das Abwasser von rund 22'500 Einwohnergleichwerten. Das dabei anfallende Klärgas wird vor der energetischen Nutzung in einem Gasometer zwischengespeichert. Zur Optimierung der Klärgasverwertung wurde der runde Ballongasspeicher durch einen kubischen ersetzt. Dank der optimierten Geometrie konnte das Speichervolumen deutlich erhöht werden, ohne die bestehende Stahlhalle zu vergrössern.

Durch das zusätzliche Speichervolumen kann die Stromproduktion der Blockheizkraftwerke besser auf die volatil anfallende Stromproduktion der Photovoltaikanlagen abgestimmt werden. Dadurch lässt sich der Stromaustausch mit dem öffentlichen Netz reduzieren und somit der Eigenverbrauch optimieren.

Zusätzlich wurde die Gasfackel ersetzt und an die heutigen betrieblichen und sicherheitstechnischen Anforderungen angepasst.

Besonderheiten

  • Blockheizkraftwerke wurden während des Umbaus direkt ab den Faulräumen betrieben
  • Nutzung der bestehenden Infrastruktur zur Minimierung von baulichen Anpassungen

Kennzahlen Gasometer

  • Volumen:                             768 m3
  • Nutzvolumen:                      730 m3
  • Betriebsüberdruck:              0 – 2 mbar

Kennzahlen Gasfackel

  • Höhe:                                   4 m
  • Leistung:                              max. 25 m3/h
  • Verbrennungstemperatur:   800 – 1'000 °C

Erbrachte Leistungen

  • Konzept, Optimierungen
  • Bau- und Ausführungsprojekt
  • Ausschreibungen
  • Bauleitung
  • Inbetriebnahme

Standort

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Adrian Bugmann

Fachbereichsleiter Energie

Bugmann Adrian