ARA Gürbetal reduziert Schlammtransporte dank neuer Entwässerungsanlage
Bisher mussten jährlich über 400 LKW-Ladungen flüssigen Faulschlamm von der ARA zur Entsorgung transportiert werden – davon bestand über 97 % aus Wasser. Mit einem neuen Dekanter wird der Schlamm nun auf etwa 30 % Trockensubstanzgehalt entwässert. Dadurch reduziert sich das Transportvolumen deutlich: die Anzahl der Fahrten sinkt um 85 %.
Neben der Reduktion der Entsorgungskosten ergeben sich weitere Vorteile. Auch der Betrieb der ARA wird einfacher planbar: Der entwässerte Schlamm kann nun in der neuen überdachten Mulde sicher zwischengelagert werden.
Das abgetrennte Zentrat wird ebenfalls effizient behandelt. Es wird in dem dafür angepassten, ehemaligen Schlammstapel gesammelt und kontrolliert der ARA zurückgeführt.
Was bringt es dem ARA-Betrieb?
Dank der neuen Schlammentwässerungsanlage wird der Schlammtransport deutlich reduziert, die Nachbehandlung optimiert und der Alltag für die Betreiber sicherer und planbarer. Wir danken dem Betrieb und dem Gemeindeverband ARA Gürbetal für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Möglichkeit, dieses Projekt in Planung und Umsetzung zu begleiten.
Vielen Dank unseren Projektpartner/innen
- Picatech Huber AG
- Bering AG
- Chestonag Automation AG
- Romo Edelstahlbau AG
- Rototec AG
- RoWy Wyss AG
- sera Technology Swiss GmbH
- Gyger Metallbau AG
- Brönnimann Spezial-Tiefbau AG
- Reusser Dach und Fassaden AG
Haben Sie Fragen zu dem Beitrag? Kontaktieren Sie mich.
Michael Steiner
Fachbereichsleiter Abwasser
dipl. Umweltingenieur ETH