Referenzbereich Trinkwasser

Wassergewinnung

Referenzbereich Trinkwasser

Wasseraufbereitung: Ultrafiltrationsanlage

2105/201

Engestrasse 9 | Postfach | 3001 Bern | T 031 560 03 03 | info@remove-this.rysering.ch | www.rysering.ch

Auftraggeber

Einwohnergemeinde Zermatt

Objekt

Reservoir und Ultrafiltrationsanlage Findle

Kosten

Gesamtkosten CHF 1'000'000

Zeitlicher Ablauf

Variantenstudium Okt. 15 - Nov. 15
Bauprojekt Mär. 16 - Apr. 16
Baubewilligung Mai 2016
Einbau Fertigreservoir Jul. 16 - Aug. 16
Innenausbau Jul. 16 - Nov. 16
Inbetriebnahme UF-Anlage Okt. 2016

Kurzbeschrieb

Kennzahlen

Tagesleistung UF-Anlage 750 m³/d
Trübung < 0.05 NTU
Rückhalt Bakterien > 99.999 %
Stromverbrauch < 0.1 kWh/m³
Reservoirvolumen 150 m³
Anzahl Behälter 2 Stk.
Wasserspiegelhöhe ca. 2'263 m ü.M.

Besonderheiten

Standardisierte Ultrafiltrationsanlage CS 8 der Fa. Membratec SA mit insgesamt 8 Modulen und einer Filterfläche von 512 m2. Ein UF Modul enthält mehr als 16'000 Hohlfasern aus Kunststoff.
Das Rohwasser fliesst durch die Fasern, deren Wand für das saubere Wasser durchlässig ist, während Verunreinigungen wie Schlamm und Mikroorganismen zurückgehalten werden.
Auf dem Chassis der Anlage befinden sich der Vorfilter, die Einlaufpumpe, die Membranen, die Umwälz- und Rückspülpumpe sowie sämtliche Mess- und Regeltechnik inkl. Schaltschrank.

Unsere Leistungen als Planer

Das Reservoir Findle versorgt das gleichnamige Netz "Findle". Die Versorgung des Reservoirs erfolgt aus dem Quellgebiet Tällini. An das bestehende Reservoir soll ein Fertigreservoir mit einem Speicherinhalt von 150 m3 angebaut werden. Damit kann einerseits der Löschschutz für das Gebiet Findle optimal gewährleistet und andererseits die Betriebssicherheit für die gesamte Wasserversorgung erhöht werden. Insbesondere in den Frühlingsmonaten existiert bei dieser Quelle ein Trübungsproblem. Das Quellwasser der Quelle Tällini, welches auch in der Dorfzone genutzt wird, lässt sich ohne leistungsfähige und qualitativ hochwertige Aufbereitungsanlage ohne Chlorzusatz nicht ganzjährig nutzen. Die bestehende Filteranlage entspricht heute nicht mehr dem Stand der Technik. Sie erreicht nicht die notwendige Aufbereitungsleistung und muss ersetzt werden.

  • Das bestehende Reservoir wurde in einen Technikraum umgebaut.

  • Das Quellwasser fliesst via Rohwasserbecken über die Ultrafiltrationsanlage in das neue Reservoir.

  • Einbau vollautomatisierter, kompakter Ultrafiltrationsanlage als Rahmenkonstruktion.

  • Einbau eines vorgefertigten Fertigreservoirs aus Polypropylen. Das Fertigreservoir besteht aus einer Armaturenkammer und zwei geschlossenen Wasserbehältern.

  • Transport der 3 Bauteile (2.7 bis 3.4 Tonnen) mit Kamov Helikopter und verschweissen auf der Baustelle.

  • Sämtliche Materialtransporte für die Gebirgsbaustelle erfolgten mittels Helikopter.

  • Die bestehende Versorgung musste während der gesamten Bauzeit mit einem Provisorium und Notchlorieranlage aufrecht erhalten bleiben.

  • Die Erneuerung der Werkleitungen (Stromkabel sowie Druck- und Überlaufleitung) erforderte einen 360 m langen Leitungsbau in sehr steilem Gelände.

  • Bestandesaufnahme

  • Variantenstudium

  • Detailprojekt und Ausschreibungen

  • Ausführung und Bauleitung

  • Inbetriebnahme

  • Kostenkontrolle und Schlussdokumentation