Referenzbereich Energie

Erneuerbare Energie aus Trinkwasser, Abwasser und Abfall

Referenzbereich Energie

Abwasserwärme mit Fernwärmenetz sinnvoll nutzen

4032/621

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Auftraggeber

EBL Genossenschaft Elektra Baselland

Objekt

Wärmeverbund Worblental WAWo

Partner

Müller Energie Consulting + Durena AG

Kosten

Investitionskosten CHF 40'000'000

Zeitlicher Ablauf

Machbarkeitsstudie Jul. 2015
Standortevaluation Jun. 2016
Erweitertes Vorprojekt Aug. 2017
Akquisition durch EBL Dez. 2018
Vorgesehene Realisierung Jan. 19 - Sep. 21

Kurzbeschrieb

Kennzahlen

Wärmeleistung ca. 14 MW
Wärmeabsatz ca. 40 GWh/a
Vorlauftemperatur 85 °C
Leitungslänge ca. 11 km
KMR-Duo DS2 PN16 110 °C max. 200 DN
CO2-Substitution ca. 7'500 t/a
Anteil erneuerbare Energie ca. 85 %
(alle Zahlen Vollausbau)

Besonderheiten

Standort der Heizzentrale (grün) und des Speichers (rot)
Absatzgebiet in Bern Tiefenau und Ittigen (skizziert)
Nordfassade der Heizzentrale

Unsere Leistungen als Planer

Die ARA Worblental behandelt durchschnittlich 27'000 m3 Abwasser pro Tag mit einer durchschnittlichen Temperatur von 12 °C während der Wintermonate. Die Abwasserwärme zusammen mit der Wärme aus BHKW, Heizkessel und einer Biogasanlage auf dem Gemeindegebiet Ittigen könnte so im Endausbau einen Wärmebedarf von bis zu 14 MW im zu erschliessenden Absatzgebiet decken. Der Zielausbau der Anlage würde nach 20 Jahren und 4 Ausbauetappen erreicht werden. Ausgelöst durch die Überarbeitung des Energierichtplans hat die ARA erste Abschätzungen über das Abwasserwärmepotential durchgeführt. Nach der Machbarkeitsstudie, Wahl des Contractors und Erarbeitung eines erweiterten Vorprojektes steht nun die Kundenakquisition im Vordergrund.

  • Sonderbauten: Durch die Lage der ARA Worblental, eingeklemmt zwischen Aare, Worble, Autobahn A1, Hauptverkehrsknotenpunkte sowie die SBB und RBS-Bahnlinie ist die Erschliessung der Versorgungsgebiete nur mit einigen Sonderbauwerken wie Spülbohrungen, Pressbohrungen möglich.

  • Abluftkonzept: Aufgrund der Muldenlage der Heizzentrale ergäben sich gemäss Luftreinhalteverordnung Kaminhöhen, welche in Konflikt mit der Uferschutzplanung stehen. Mittels Simulationen wurde der Standort und die Kaminhöhe festgelegt und die Anlage optimiert, dass alle Auflagen eingehalten werden.

  • Aufbau auf bestehende Baute: Die Heizzentrale kommt aus Platz- und Uferschutzgründen auf das bestehende Festbettgebäude zu stehen. Die grossen abzutragenden Lasten stellen dabei eine Herausforderung dar.

  • Machbarkeitsstudie

  • Standortevaluation

  • Erweitertes Vorprojekt

  • Leitungsführung und Betriebsgebäube

  • Kostenschätzung +/- 15 %

  • Verfassen Dokumentation