Referenzbereich Energie

Systematische Energieanalysen

Referenzbereich Energie

Betriebs- und Energieoptimierung: Energetische Feinanalyse

4054/076

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Auftraggeber

Bundesamt für Energie
Gemeindeverband ARA Worblental

Objekt

Ermittlung von Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs für die einzelnen Anlagenbereiche

Zeitlicher Ablauf

Startsitzung Nov. 2015
Auswertung Betr.daten Apr. 2016
Verfassen Bericht Aug. 2016
Projektabschluss Jun. 2017

Kurzbeschrieb

Kennzahlen

Anlagengrösse 220'000 EW
Aktuelle Belastung 120'000 EW
Anzahl Gemeinden 10
Abwasseranfall 12'140'000 m³/a
Strombedarf 3'960'000 kWh/a
Wärmebedarf 2'100'000 kWh/a
Klärgasproduktion 1'630'000 Nm³/a
Stromproduktion 3'370'000 kWh/a

Besonderheiten

Installierte Kurzzeitmessung (eine Woche) im Schaltschrank
Belebtschlammbecken, welche teilweise ausser Betrieb genommen wurden
Modellierung der Schmutzfrachten und der Abwasserströme

Unsere Leistungen als Planer

Die ARA Worblental wurde 1971 in Betrieb genommen und seither in mehreren Schritten erweitert und modernisiert. 2008 wurde die heutige Festbett-Biologie in Betrieb genommen. Die vorhandene biologische Reinigungsstufe wird parallel dazu weiterbetrieben. Dabei können die biologischen Reinigungsstufen parallel oder seriell betrieben werden. Aktuell sind rund 69'200 Einwohner sowie diverse Industriebetriebe an die Anlage angeschlossen. Folgende Ziele wurden bei der Energieanalyse verfolgt:

  • Ermittlung der Effizienz der wichtigsten Energieverbraucher sowie der Energieproduktion
  • Ermittlung von Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Abschätzung von deren Wirtschaftlichkeit
  • Die ARA Worblental betreibt zwei biologische Reinigungsstufen nebeneinander. Dadurch sind je nach Belastung unterschiedliche Betriebsweisen möglich.

  • Der Energiebedarf der ARA liegt aufgrund des Betriebs zweier biologischer Reinigungsstufen über dem Richtwert nach VSA. Mittels betrieblicher Massnahmen könnte der Energieverbrauch um rund 200'000 kWh/a gesenkt werden.

  • Der Wärmebedarf der ARA kann vollständig mit der Abwärme der BHKW gedeckt werden. Die überschüssige Wärme soll in Zukunft in ein Fernwärmenetz eingespeist werden.

  • Nicht im Leitsystem erfasste Geräte wurden teilweise mittels temporären Zusatzmessungen erfasst und die Messwerte anschliessend analysiert.

  • Begehung vor Ort

  • Sammeln aller Betriebsdaten der ARA

  • Ermittlung Einsparpotential

  • Auswertung, Beurteilung und Verifizierung der Daten

  • Abschätzung der Wirtschaftlichkeit der Massnahmen

  • Technischer Bericht mit Resultaten und Massnahmenbeschrieb